News

  

04.02.2021

05.03.2021

Gasoil ICE London ($/to)

521.00

541.00

Brent ICE London ($/bbl)

64.44

67.88

Rheinfracht (CHF/to) Gasoil

12.00

12.00

Wechselkurs (CHF/$)

0.9194

0.9294

05.03.2021

OPEC+ lässt Bombe platzen – Ölfutures markieren neue Höchststände 

Die für die Marktteilnehmer sehr überraschende Entscheidung der OPEC+, ihre Förderkürzungen im April beizubehalten, hat gestern für neue Langzeithochs gesorgt. Der rapide Preisanstieg war ein Reflex auf die schockierende OPEC+ Entscheidung. Saudi-Arabiens Optimismus bezüglich einer zurückhaltenden US-Schieferölindustrie scheint vorerst plausibel, das Königreich aber sein Glück durchaus herausfordern könnte, wenn es seine aggressive Linie zu lange durchzieht. Je länger die Preise oben bleiben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann eine Angebotsreaktion aus den USA kommt.

Viele Marktbeobachter sind der Meinung, dass die Spannungen innerhalb der OPEC+ mit steigenden Preisen weiter zunehmen dürften. Experten merken an, dass es schwer werden könnte, die Mitgliedsstaaten davon zu überzeugen, nicht doch mehr zu pumpen, um die Corona bedingt unter Druck stehenden Volkswirtschaften zu entlasten, doch der daraus resultierende Preisanstieg wird sie mit ziemlicher Sicherheit dazu bringen, ihre Meinung zu ändern, wenn sie sich am 1. April wieder treffen.

Mit der eindeutig bullish wirkenden Entscheidung der OPEC+ bleiben die Ölfutures erst einmal auf hohem Niveau. Für die Preise bedeutet dies, in der Kombination mit der Rallye gestern Nachmittag und Abend, kräftige Preissteigerungen. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: neutral bis bullish 

04.03.2021

OPEC+: Weiter so, oder Quotenanpassung? 

Das Marktgeschehen wird schon seit einigen Tagen von der OPEC+ bestimmt. Im Februar war diese ausgefallen, da man im Januar schon die Marschrichtung für Februar und März festgelegt hatte. Umso gespannter erwarten die Marktteilnehmer nun die Entscheidung das Ergebnis des heutigen OPEC+ Treffens, sind die Ölpreise doch seit Anfang des Jahres um fast 20 Prozent gestiegen.

Laut Experten liegt die Entscheidung in der Hand der beiden wichtigsten Produzenten innerhalb des Bündnisses: Die Ölpreise sind daran gebunden, ob Russland und Saudi-Arabien es für sinnvoll halten, mehr Rohöl zu produzieren. Für Analysten ist aber eine andere Frage, die damit zusammenhängt, noch interessanter, nämlich die fehlende Reaktion der US-Schieferölindustrie auf die höheren Rohölpreise, was weitere Preissteigerungen wiederum begünstigt.

Auch wenn sich die Experten nahezu einig sind, dass die OPEC+ heute in irgendeiner Form ihre Fördermengen anheben wird, bleibt erst einmal die Unsicherheit am Markt bestehen, bis es ein offizielles Ergebnis der Vollversammlung gibt. Entsprechend volatil dürften sich die Ölfutures heute wieder präsentieren. Bei den Preisen zeichnen sich Preisaufschläge im Vergleich zu gestern ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bullish 

03.03.2021

Alles wartet auf die OPEC+ - Ölfutures testen GD 21 

Das Ereignis des Monats an den Ölmärkten wirft seine Schatten voraus und so konzentriert sich heute alles auf das morgige OPEC+ Treffen, bei dem das Produzentenbündnis darüber entscheiden wird, wie mit den aktuellen Förderkürzungen verfahren werden soll. Seit Tagen brodelt die Gerüchteküche und die Frage lautet eher, wie viel Menge auf einmal zurück auf den Markt gebracht werden soll.

Die latente Sorge um ein mögliches Überangebot, sollte die OPEC+ ihre Ölhähne wieder voll aufdrehen, wurde gestern durch die stark angeschwollenen Rohölbestände, die das API gemeldet hatte, noch verstärkt. Der unerwartet große Aufbau der Rohölvorräte kommt für die Ölbullen zu einem besorgniserregenden Zeitpunkt. Da sich jedoch in den Bestandsdaten diese Woche noch die kältebedingten Ausfälle der letzten Wochen widerspiegeln, müssen die Daten mit einer gewissen Vorsicht genossen werden.

Heute Nachmittag folgen noch die Daten des DOE um 16:30 Uhr, auf die die Marktteilnehmer entsprechend genau achten werden. Ebenfalls mit Spannung erwartet werden heute Neuigkeiten vom JMMC-Meeting der OPEC+. Meist wird hier schon die Marschrichtung für die nächsten Monate festgelegt.

Bei den Preisen   hält das leichte Aufwärtspotenzial an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

02.03.2021

Ölfutures starten unterhalb der GD7 in den Tag 

Die Fortschritte bei den Covid19-Impfkampagnen hatten die Ölpreise zusammen mit den Produktionskürzungen der OPEC+ am vergangenen Donnerstag auf den höchsten Stand seit Anfang Januar 2020 steigen lassen. Seitdem befinden sich die Ölfutures wieder leicht auf dem Rückzug.

Die Hoffnungen auf eine Nachfrageerholung nahmen zuletzt angesichts der weiteren Verbreitung von Impfstoffen, den expansiven geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken sowie der Aussicht auf massive Konjunkturspritzen in den USA zu. Die WHO sorgte diesbezüglich jedoch am Montag wieder für einen leichten Dämpfer, die Anzahl der Neuinfektionen weltweit sei in der vergangenen Woche erstmals seit sieben Wochen wieder gestiegen.

Bevor die OPEC+ in dieser Woche entscheidet, wie sie ihre Produktion auf die derzeitige Entwicklung der Nachfrage anpasst, stehen jedoch nun erst einmal die wöchentlichen Bestandsdaten aus den USA im Fokus. Hier sind die Marktteilnehmer vor allem gespannt, wie sehr sich die US-Ölproduktion in der vergangenen Woche von dem kältebedingten Einbruch der Vorwoche erholen konnte und ob es aus dem Raffineriesektor eventuell auch schon eine deutliche Steigerung der Auslastung zu vermelden gibt.

Der USD ist unterdessen weiterhin gestiegen. Aufgrund der Abwärtsbewegung an den Ölbörsen zeichnet sich weiterhin Abwärtspotenzial ab. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: bearish 

01.03.2021

Ölfutures starten fester in die neue Handelswoche 

Während die US-Ölindustrie weiterhin mit der Wiederinbetriebnahme der durch die vergangene Kältewelle ausgefallenen Anlagen beschäftigt ist, wird der Fokus der Marktteilnehmer in dieser Woche wieder verstärkt auf die OPEC+ und ihre Produktionspolitik richten. Die Produzentengruppe wird am Donnerstag darüber entscheiden, ob beziehungsweise wie stark man die Fördermengen ab dem zweiten Quartal anheben wird.

Für neue Hoffnungen, in Bezug auf eine steigende Nachfrage in den USA sorgten am Wochenende gleich zwei Meldungen. Zum einen stimmte ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde für die Zulassung des Covid19-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Davon abgesehen segnete das US-Repräsentantenhaus zum Wochenende den Gesetzesentwurf für das 1,9 Bio. Dollar Konjunkturpaket der Biden-Administration ab. Nun muss die Vorlage noch den Senat passieren, der mittlerweile ebenfalls von den Demokraten dominiert wird.

Unterdessen könnten geopolitische Spannungen die Ölpreise in dieser Woche nach oben treiben. Neben den Spannungen zwischen den USA und Iran könnten sich auch die Spannungen in der Straße von Hormus wieder zuspitzen, nachdem es im Golf von Oman an einem israelischen Frachter zu einer Explosion gekommen ist, hinter der zumindest Israel offenbar den Iran vermutet. 

Bei den Preisen deutet sich weiterhin leichtes Aufwärtspotenzial an. 

26.02.2021

Ölfutures geben zum Wochenende hin nach 

Die Wiederinbetriebnahme der US-Ölanlagen sowie die Reparaturarbeiten an den Raffinerien sind mittlerweile in vollem Gange. Während mit der Rückkehr der Produktion ein bullisher Aspekt für die Rohölpreise wegfällt, richtet sich der Fokus auf den Raffineriesektor. Je schneller die Anlagen wieder zum Normalbetrieb zurückkehren, desto schneller wird auch die Rohölnachfrage wieder zunehmen.

Dann steht die Entscheidung der OPEC+ Länder über ihre Produktionsstrategie ab April an. Diesmal steht für die Bündnispartner bei ihrer Sitzung am 4. März besonders viel auf dem Spiel. Dabei kommt es nicht zuletzt auch darauf an, wie viel zusätzliche Mengen auf einmal auf den Markt kommen. Der Fokus lag diesbezüglich zuletzt vor allem auf den Zusatzkürzungen der Saudis, die ab April nicht mehr umgesetzt werden. Auch eine Annäherung zwischen den USA und Iran könnte umfangreiche Angebotsmengen in den Markt spülen.

Einige Experten gehen insgesamt davon aus, dass das weltweite Ölangebot nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten können werde, gesetzt den Fall Saudi-Arabien dreht den Ölhahn nicht wieder auf. Die Schnelligkeit des Nachfrageanstiegs in den nächsten sechs Monaten könnten für höhere Preise von bis zu 70 oder 80 Dollar pro Barrel sorgen

Bei den Preisen deutet sich leichtes Abwärtspotenzial an. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral bis bearish 

25.02.2021

US-Produktionsrückgang stützt Ölbörsen 

Bei der Interpretation des wöchentlichen Ölbestandsberichts des US-Energieministeriums (DOE) legten die Marktteilnehmer ihren Fokus am gestrigen Mittwoch nicht auf die Rohölvorräte, sondern auf die Rohölproduktion. Wie erwartet, brach die US-Raffineriekapazität aufgrund der extremen Kältewelle in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit Anfang Mai 2020 ein.

Ob die weltweiten Ölbestände tatsächlich weiter sinken werden, hängt nicht zuletzt auch von der künftigen Produktionspolitik der OPEC+ Allianz ab. Viel dürfte jedoch auch davon abhängen, ob Saudi-Arabien die im Februar und März vorgesehenen freiwilligen Kürzungen im Umfang von 1 Mio. B/T auf einen Schlag wieder zurücknimmt oder nach und nach. Derweil dürfte Russland, soweit sich bis zur nächsten OPEC+ Sitzung am Verhältnis von Angebot und Nachfrage nichts Grundlegendes mehr ändert.

Darüber hinaus gebe es nicht viel, abgesehen von der kurzfristigen Entwicklung der Covid-Fälle die tatsächlich den nächsten Weg vorgeben werden. Diesbezüglich lieferte die US-Arzneimittelbehörde am Mittwoch neue positive Meldungen, da sie den Weg für eine Zulassung des Covid19-Impfstoffs von Johnson & Johnson für den US-Markt ebnete. Die Zulassung könnte noch in dieser Woche erteilt werden, was die Impfkampagne in den USA weiter beschleunigen dürfte.

Bei den Preisen ergibt sich daraus weiterhin Aufwärtspotenzial. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral bis bullish 

24.02.2021

Ölfutures starten nach bearishen API-Daten weicher in den Tag 

Die Ölindustrie der USA versucht sich derzeit, von der Kältewelle zu erholen, die in der vergangenen Woche sowohl den Betrieb der Produktions- als auch der Raffinerieanlagen beeinträchtigte. Dabei geht das API offenbar davon aus, dass die Einschnitte bei der Produktion den landesweiten Rohölvorräten noch nichts anhaben konnte. Bei einigen Anlagen ist jedoch noch unklar, wann der Betrieb wiederaufgenommen werden kann.

Was die Ölnachfrage angeht, rechnet man bis Ende des Jahres wieder mit dem Erreichen des Niveaus von vor der Corona-Krise. Dabei sollen vor allem die Benzine, Diesel und Heizöl zulegen. Bei der Kerosinnachfrage rechnet man jedoch erst 2022 oder gar 2023 wieder mit dem Nachfrageniveau, dass vor der Corona-Krise notiert worden war.

Wie stark und wie lange die Ölbestände noch zurückgehen wird auch von der weiteren Produktionsstrategie der OPEC+ Allianz am nächste OPEC+ Treffen am 4. März abhängen. Am Markt geht man davon aus, dass die zuletzt wieder deutlich höheren Ölpreise die Stimmen nach einer stärkeren Lockerung der Produktionskürzungen innerhalb des Bündnisses lauter werden lassen dürften.

Bei den Preisen ergibt sich daraus zumindest leichtes Abwärtspotenzial im Vergleich zu gestern. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral 

23.02.2021

Analyst sieht die 80 Dollar kommen - Ölfutures zurück im Aufwärtstrend 

Nach zwei Tagen Kurskorrektur ist die bullishe Stimmung an die Ölbörsen zurückgekehrt und die Ölfutures setzen ihren Aufwärtstrend weiter fort. Dabei scheint die Überzeugung, dass dem Markt ein Angebotsdefizit bevorsteht, die Unsicherheit bezüglich der Raffinerieproduktion in den USA und des nahenden OPEC+ Meetings zu überwiegen. „Der positive Schwung an den Ölmärkten hält an und die Anleger sind bullish gestimmt. Es herrscht deutlich mehr Optimismus als Angst.

Auch wenn es nach wie vor Unsicherheiten am Ölmarkt gibt, scheinen die Experten in dieser Woche dennoch wieder ein mehrheitlich bullishes Marktbild zu zeichnen. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich aktuell nicht zu sehr auf die Unwägbarkeiten in der unmittelbaren Zukunft, sondern auf die optimistischen Zukunftsaussichten, die mit einer steigenden Ölnachfrage bei gleichzeitig rückläufiger Ölproduktion eine knappere Versorgungslage prognostizieren. Selbst die Chance, dass die OPEC+ im März eine deutliche Produktionssteigerung beschließen könnte oder das mit Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran zusätzliche Ölmengen auf den Markt kommen könnten, scheint dabei ins Hintertreffen zu geraten.

Mit dieser fundamental eher bullishen Stimmung setzen die Ölfutures ihren Aufwärtstrend fort und haben ihre Vortageshochs schon überschritten. Auch die Preise weisen im Vergleich zu gestern erhebliches Aufwärtspotenzial auf. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: neutral bis bullish 

22.02.2021

OPEC+ Meeting rückt in den Fokus – Fester Start zum Wochenauftakt 

Die Wetterlage in den USA normalisiert sich zusehends und so taut Texas nach Tagen der zweistelligen Minustemperaturen langsam wieder auf. Dennoch wird es mehrere Tage dauern wird, bis die Anlagen auf Schäden überprüft wurden und dann wieder in Betrieb genommen werden können. Die Ölpreise werden in der nächsten Woche wahrscheinlich eine erhöhte Volatilität aufweisen.

Tatsächlich richten die Marktteilnehmer ihre Aufmerksamkeit schon jetzt vermehrt auf die anstehende OPEC+ Vollversammlung. Wie gewohnt überschlagen sich im Vorfeld dieser Veranstaltung die Spekulationen und Gerüchte bezüglich möglicher Entscheidungen zu Förderpolitik. In der letzten Woche hatte allein das Gerücht, Saudi-Arabien könne seine zusätzlichen Förderkürzungen von 1 Mio. B/T schlagartig beenden, für einen Preisrutsch an den Börsen gesorgt. Je nachdem, wie die Verhandlungen am 4. März ausgehen werden, besteht also durchaus die Möglichkeit einer deutlichen Kurskorrektur an den Ölbörsen.

Hinzu kommt, dass es möglicherweise zu einer Annäherung zwischen dem Iran und den USA kommen könnte. Auch wenn der Weg bis zu einer echten Einigung über das Atomabkommen noch recht steinig sein dürfte, ist eine Aufhebung oder zumindest Rückführung der Sanktionen nicht mehr reine Theorie.

Bei den Preisen zeichnet sich damit vorsichtiges Aufwärtspotenzial ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

19.02.2021

Fokus der Händler geht auf US-Raffinerieausfälle über - Ölfutures weicher 

Der bullishe Effekt, den die aktuelle Kältewelle in den USA in den vergangenen Tagen auf die Ölbörsen ausübte, könnte bald ins Bearishe kippen, da die ersten US-Ölproduzenten angeblich bereits dabei sind, ihre Anlagen wieder in Betrieb zu setzen.

Unterdessen richten die Marktteilnehmer ihre Aufmerksamkeit auch wieder auf das Ölangebot aus den OPEC+ Ländern. Nachdem es zuletzt hieß, Saudi-Arabien wolle seine zusätzlichen Produktionskürzungen wie angekündigt nur bis Ende März umsetzen und erste Daten zu den irakischen Ölexporten im Februar darauf hindeuten, dass der zweitgrößte OPEC-Produzent weder die vereinbarte Produktionsgrenze eingehalten noch Kompensationskürzungen umgesetzt hat, fragt man sich, ob das Produzentenbündnis sich beim nächsten Treffen am 4. März erneut über eine gemeinsame Linie in Sachen Produktionspolitik einigen kann.

Mittel- bis langfristig könnte zudem der Iran das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wieder durcheinanderbringen, sollten die USA tatsächlich wieder in das Atomabkommen von 2015 eintreten und die Sanktionen gegen Teheran gelockert werden, sodass nun möglicherweise bald Gespräche mit dem Iran zum Thema aufgenommen werden könnten.

Die Ölfutures legen nach dem Rutsch auf erste Tagestiefs derzeit wieder leicht zu. Daraus ergeben sich bei den Preisen leichtes Abwärtspotenzial. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral bis bearish 

18.02.2021

Ölfutures bauen Langzeithochs aus - API-Daten und US-Produktionsausfälle stützen 

Die Schätzungen zu den Produktionsausfällen, die die jüngste Kältewelle in den USA verursacht, werden immer wieder nach oben korrigiert und man geht mittlerweile davon aus, dass die landesweite Ölproduktion bereits um mehr als etwa 40 Prozent unter dem üblichen Niveau liegt. Mit einer Entspannung der Lage rechnet man nicht vor dem Wochenende.

Verzögerungen bei den Rohölimporten könnten auch zum Teil die massiven Bestandsabbauten erklären, die vom API gemeldet wurden. Beachtung werden die Marktteilnehmer allerdings bei den heutigen DOE-Daten vor allem auch der Benzinnachfrage schenken. Anders als bei den Destillaten hat diese bislang das saisonal übliche Niveau immer noch nicht erreicht.

Von den Entwicklungen in den USA abgesehen, zog gestern Saudi-Arabien die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Die noch unbestätigte Meldung, dass das Königreich seine zusätzlichen Produktionskürzungen im April nicht mehr weiterführen wolle, versetzte den Ölbörsen am gestrigen Mittwoch einen Dämpfer.

Ob die OPEC+ insgesamt die aktuellen Produktionsgrenzen im April beibehält, wird sich wohl erst am 4. März bei der nächsten Vollversammlung der Allianz zeigen. Vorerst bleibt jedoch erst einmal die Situation in den USA im Fokus, die heute Morgen an den Ölbörsen abermals für neue Langzeithochs sorgte.

Für heute deuten sich bei den Preisen erneut Aufwärtspotenziale an 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral 

17.02.2021

Ölfutures halten sich oberhalb der GD7 

Die Kältewelle in den USA hat die dortige Ölindustrie immer noch im Griff. Die Schätzungen zu den Produktionsausfällen wurden zuletzt immer wieder nach oben korrigiert und einige Experten beziffern diese mittlerweile mit bis zu -3,5 Mio. B/T.

Bei Brent setzt sich die Backwardation (Futures mit kurzer Laufzeit sind teurer als solche mit Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt) dagegen sowohl kurz- als auch mittelfristig weiter fort. Der Nordsee-Rohölkontrakt wurde zuletzt durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten – sei es durch Drohnenangriffe jemenitischer Houthi-Rebellen auf saudische Ziele oder den Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt im Irak – gestützt. Hinzu kommen weiterhin die Produktionskürzungen der OPEC+ Partner. Diese könnten im Februar sogar stärker ausfallen als ursprünglich geplant, sollte Russlands Ölproduktion auch in der zweiten Februarhälfte wetterbedingt unter der vereinbarten Obergrenze bleiben.

Heute Abend werden die Marktteilnehmer dann noch auf die Ölbestandsdaten des API blicken. Analysten gehen in ersten Schätzungen davon aus, dass die landesweiten Rohölvorräte der USA in der Woche zum 12. Februar um 2 Mio. Barrel gesunken sind. Die Ölfutures an ICE und NYMEX orientieren sich heute Morgen bereits erneut nach oben. Somit deuten sich im Vergleich zu gestern bei den Preisen weitere Aufwärtspotenziale an. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: neutral 

16.02.2021

Wintereinbruch bringt US-Ölindustrie in Nöte – Ölfutures heute zurückhaltender 

An den Ölmärkten überwiegen aktuell die bullishen Faktoren und drängen die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Nachfragesorgen etwas in den Hintergrund. So dürfte vor allem die Kältewelle in den USA für die nächsten Tage marktbestimmend sein. Eine kurzfristige Angebotsknappheit in Kombination mit einer höheren Nachfrage nach Heizöl ist dadurch kaum zu vermeiden und sorgt für Auftrieb an den Ölbörsen.

Im Auge behalten werden die Marktteilnehmer außerdem die Entwicklungen in Saudi-Arabien, wo es zuletzt wieder vermehrt zu Drohnenangriffen seitens der jemenitischen Houthi-Rebellen gekommen war. Auch wenn bisher nur Verkehrsinfrastruktur zum Ziel der Attacken geworden waren, sorgt militärische Instabilität in der Region immer für Unsicherheit an den Ölmärkten.

Sollte sich die politische Lage weiter verschärfen und tatsächlich auch wieder Ölanlagen zum Ziel der Angriffe werden, würde dies die Ölpreise noch stärker stützen.

Die aktuellen Preisniveaus lassen die Anleger vorsichtig werden und machen die Kurse entsprechend anfällig für Kurskorrekturen. Bisher bleibt WTI aber noch oberhalb der psychologisch wichtigen 60 Dollar-Marke. Deutlich besser präsentieren sich die Produktfutures, die schon früh ihre Vortageshochs überschritten haben. Für die Preise ergeben sich damit auch heute wieder klare Preisaufschläge. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: neutral 

15.02.2021

Drohnenangriffe in Saudi-Arabien und Kältewelle in den USA – WTI über 60 Dollar 

Die Futures an ICE und NYMEX setzen ihren steilen Aufwärtstrend, der Anfang Februar mit den zusätzlichen Produktionskürzungen Saudi-Arabiens startete, zum heutigen Wochenauftakt fort.

Das Königreich rückt heute aber auch aus einem anderen Grund in den Fokus der Marktteilnehmer, denn die Drohnenangriffe der jemenitischen Houthi-Rebellen auf saudische Ziele haben in den letzten Tagen wieder zugenommen. Auch wenn bisher noch keine Ölanlagen getroffen wurden, sorgen die zunehmenden militärischen Spannungen für Unsicherheit an den Ölmärkten.

Auf der Angebotsseite kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, der heute die Preise stützt. Die Kältewelle, die Teile der USA im Griff hat, droht, Teile der Ölförderung und des -transportes lahmzulegen. Laut den Experten der ANZ könnten bis zu 500.000 B/T durch Stromausfälle und wetterbedingte Abschaltungen an Ölanlagen betroffen sein.

Militärische Spannungen im Nahen Osten, die Kältewelle in Teilen der USA sowie die grundsätzlich optimistische Haltung bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung wirken heute vor allem bullish auf die fundamentale Einschätzung. Entsprechend setzen die Ölfutures schon am Morgen ihre Preisrallye fort und der New Yorker Kontrakt handelt erstmals wieder über 60 Dollar. Für die Preise ergeben sich damit heute klare Preisaufschläge im Vergleich zum Freitag. 

Fundamental: bullish                         Chartanalyse: neutral bis bullish 

12.02.2021

Gewinnmitnahmen nach IEA Monatsreport und technischen Signalen 

Der Monatsreport der IEA hat dem bullishen Markt der letzten Wochen etwas Wind aus den Segeln genommen. Die Experten sehen die Marktlage kurzfristig etwas bearish, da die Nachfrage im Vergleich zum letzten Quartal erst einmal sinken soll. Auch die Abwärtskorrektur der Ölnachfrage für 2021 wird als eine klar bearishe Entwicklung gesehen.

Allerdings werden die bearishen Effekte vor allem in der ersten Jahreshälfte zum Tragen kommen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte das Bild nach Ansicht der IEA wieder ein anderes sein und die Ölbestände weltweit deutlich sinken. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf einem raschen Anstieg der Ölnachfrage, wenn die Lockdowns nach dem Winter und mit einer umfangreichen Impfung aufgehoben oder zumindest signifikant gelockert werden können.

Die Marktlage bleibt weiter im Spannungsfeld von kurzfristig bearisher Nachfragesorgen und den Kürzungen der OPEC. Langfristig sehen die Experten den Markt hingegen tendenziell bullish, während auch die Backwardation Konstellation dieses Bild widerspiegelt. Nachdem der Monatsreport der IEA, der einen großen Einfluss auf die Börsen hat, allerdings bearish ausfiel, ist es aktuell zunächst eine fundamental leicht bearishe Situation. Mit den Gewinnmitnahmen von gestern Abend deuten sich damit Preisnachlässe an. 

Fundamental: neutral bis bearish                    Chartanalyse: bearish 

11.02.2021

Ölfutures brechen aus kurzfristigen Aufwärtstrends aus 

Das DOE überraschte bei seinem wöchentlichen Ölbestandsbericht am gestrigen Mittwoch mit einem überraschend deutlichen Rückgang der landesweiten Rohölvorräte der USA. Nach der Veröffentlichung der DOE-Daten kletterten sowohl Brent als auch WTI auf den höchsten Stand seit dreizehn Monaten.

Der Anstieg der Benzinvorräte auf den höchsten Stand seit Juni ergab sich unter anderem durch die höhere Raffinerieproduktion und die im saisonalen Vergleich immer noch schwache Benzinnachfrage. Leichten Optimismus im Hinblick auf die mittelfristige Entwicklung der Benzinnachfrage in den USA könnte davon ausgehen, dass die diesjährige US-Fahrsaison besser ausfallen werde als 2020.

Zumindest bis März werden die Produktionskürzungen der OPEC+ und die zusätzlichen Kürzungen Saudi-Arabiens noch für eine künstliche Verknappung des weltweiten Angebots sorgen. Während dies zuletzt auch zu einem Rückgang der weltweiten Bestände geführt hat, geht die EIA in ihrem aktuellen Monatsbericht davon aus, dass sich dieser Rückgang im Verlauf des Jahres verlangsamen wird, da auch wieder mehr Öl gefördert werden wird.

Heute Morgen notieren die Ölfutures in etwa im Bereich der Schlusswerte von Mittwoch, so dass sich bei den Preisen geringfügige Veränderungen ergeben. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

10.02.2021

Leichte Gewinnmitnahmen trotz bullisher API-Daten 

Der Brent-Kontrakt hielt sich preislich am Dienstag oberhalb von 60 Dollar pro Barrel und kletterte zeitweise sogar über 61 Dollar. Psychologisch ist ein Brent-Preis von über 60 Dollar für den Markt eine großartige Sache.

Dass die höheren Preise auch die US-Ölproduktion rasch wieder steigen lassen, davon geht die EIA in ihrem gestern veröffentlichten Monatsbericht auf kurze Sicht nicht aus. Die Experten gehen stattdessen davon aus, dass die US-Rohölproduktion in den kommenden Monaten weiter sinkt.

Was die US-Ölbestände anbelangt, so könnten die offiziellen wöchentlichen Bestandsdaten des DOE heute Nachmittag noch einmal für bullishe Impulse sorgen, sollten sie die vom API registrierte Bestandsentwicklung bestätigen. Fallen die Abbauten bei Rohöl deutlich schwächer aus als vom API gemeldet, könnten die Daten des DOE auch einen leicht bearishen Einfluss auf die Ölfutures haben.

Auf kurze Sicht werden die Marktteilnehmer außerdem die Entwicklung des Streiks am libyschen Ölhafen Hariga im Auge behalten. Sollte die Maßnahme noch auf andere Häfen ausgeweitet werden, wäre dies ein weiterer bullisher Faktor.

Heute Morgen notieren die Ölfutures weiterhin auf hohem Niveau, allerdings unterhalb der Vortageshochs, wodurch sich bei den Preisen teilweise leichtes Abwärtspotenzial zu gestern ergibt. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral 

09.02.2021

Preisrallye setzt sich fort - Lieferausfälle aus Libyen 

Sowohl Brent als auch WTI setzen ihren steilen Aufwärtstrend, der Anfang Februar begonnen hat, fort und markieren ein Langzeithoch nach dem anderen. Die Corona-Talsohle scheint endgültig durchschritten und die beiden Rohölkontrakte notieren so hoch wie seit Januar 2020 nicht mehr.

Die zusätzlichen Förderkürzungen Saudi-Arabiens sind der Hauptgrund dafür, dass sich die stabile Gewinnsträhne nun schon seit über einer Woche hinzieht. Die Marktteilnehmer scheinen überzeugt, dass diese Maßnahme die kurzfristigen Corona bedingten Unsicherheiten ausgleichen kann.

Mittel- und langfristig verlässt man sich am Markt darauf, dass die weltweiten Impfkampagnen über kurz oder lang Wirkung zeigen werden und dass die Wirtschaft mit umfangreichen staatlichen Hilfspaketen weiter angekurbelt werden kann.

Experten warnen jedoch auch davor, dass sich sowohl Brent als auch WTI charttechnisch im überkauften Bereich befinden.

In dieser Woche erwarten die Marktteilnehmer neben den wöchentlichen US-Ölbestandsveränderungen auch die Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC. Neben den Prognosen für die Nachfrageerholung tritt auch wieder vermehrt die Angebotsseite in den Fokus. Sinkende Lagerbestände weltweit sowie die strikten OPEC+ Förderkürzungen, tun ihr Übriges und wirken bullish.

Aus fundamentaler Sicht überwiegen damit weiterhin die bullishen Faktoren. Daher zeichnen sich für heute deutliche Preisaufschläge zu gestern ab. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral bis bullish 

08.02.2021

60 Dollar im Visier – Preisanstieg zum Wochenauftakt 

Die Preisrallye an den Ölbörsen ist auch mit Beginn der neuen Woche ungebrochen und Brent ist auf dem besten Wege, erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder die 60 Dollar zu knacken. Man rechnet damit, dass auch WTI bald die 60 Dollar anpeilen wird.

Da die Impfstoffverteilung voranschreitet, fühlen sich die Händler bei den aktuellen Preisen wohl, zumal auch die Nachfrage aus China anhaltend robust ist.

Einer der Gründe für die aktuelle Preisrallye ist der Rückgang der weltweiten Lagerbestände. Diese waren zu Beginn der Corona-Krise fast überall auf der Welt stark angeschwollen und ein Hauptgrund dafür gewesen, dass die Preise für WTI im April 2020 ins Minus rutschten.

Trotz des ewigen Damoklesschwertes Corona scheinen aktuell die bullishen Aspekte am Markt zu überwiegen oder zumindest von den Marktteilnehmer stärker bewertet zu werden. Anzeichen für eine nach wie vor robuste Nachfrage aus Asien sowie weltweit sinkende Lagerbestände und die damit verbundene Aussicht auf eine mittel- und langfristige Angebotsverknappung stützen auch zum heutigen Wochenbeginn und sorgen für eine Fortsetzung der Preisrallye.

So zeichnen sich bei den Preisen rein rechnerisch leichtes Aufwärtspotenzial im Vergleich zu Freitag ab. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral bis bullish 

05.02.2021

Rohölfutures weiter im Aufwind 

Die Rohölfutures schrieben in den vergangenen Tagen immer neue Langzeithochs. Vor allem die für Februar und März angekündigten Zusatzkürzungen Saudi-Arabiens sorgten zu Beginn der Woche für Aufwärtspotenzial. Aber auch von anderer Seite erhielten die Ölbörsen in dieser Woche Rückenwind.

Das steigende Vertrauen darin, dass ein Aufschwung bei der Erholung der Wirtschaft und der Ölnachfrage um die Ecke lauert, ist ein Hauptantrieb für. Die gleichzeitige Verknappung des Angebots durch die zusätzlichen Kürzungen der Saudis gebe darüber hinaus noch Rückenwind. Experten halten es daher sogar für möglich, dass sich Brent auf gutem Wege zum „60-Dollar-Meilenstein“ befindet.

Hinzu kamen die Entwicklungen im Hinblick auf das von Präsident Biden angekündigte Corona-Hilfspaket für die USA. Zwar hatten einige republikanische Senatoren Anfang der Woche noch deutlich gemacht, dass sie sich ein deutlich kleineres Konjunkturpaket vorstellen, die Gesprächsbereitschaft insgesamt wurde jedoch von den Finanzmarktteilnehmern positiv bewertet.

Auch aus China gab es zuletzt positive Meldungen zur Nachfrageentwicklung. So soll die Volksrepublik seine Rohölimporte zum Jahresbeginn deutlich gesteigert haben.

Heute Morgen zeigten sich die Ölfutures an ICE und NYMEX zunächst einmal weiter fest, wodurch sich bei den Preisen erneut Potenzial für Aufschläge ergibt. 

Fundamental: neutral bis bullish                     Chartanalyse: neutral 

04.02.2021

JMMC rät zur Beibehaltung der bisherigen OPEC+ Vereinbarungen 

Die landesweiten Rohölvorräte der USA sanken in der vergangenen Woche laut DOE auf den niedrigsten Stand seit Ende März. Dagegen stiegen die Benzinvorräte in der Woche zum 29. Januar auf den höchsten Stand seit Juni.

Einerseits lag dies an der höheren Raffinerieproduktion, andererseits an der schwächeren Nachfrage nach Benzin. Ob der Wintereinbruch in der vergangenen Woche Grund zur Sorge ist, wird sich also wohl erst in den kommenden Wochen zeigen.

Im Hinblick auf die weltweite Ölnachfrage herrscht dem OPEC+ Planungsgremium JMMC zufolge zumindest kurzfristig erst einmal noch Unsicherheit vor. Allerdings geht man davon aus, dass die Covid-19 Impfkampagnen sich im weiteren Jahresverlauf positiv auf die Nachfrage auswirken werden.

Die EIA prognostiziert in ihrem, jährlich erscheinenden längerfristigen Ausblick für den Energiemarkt (AEO) derweil, dass die US-Rohölproduktion im Basisszenario erst ab 2023 wieder auf das Niveau von 2019 zurückkehren werde. Danach werde sie jedoch bis 2050 auf Rekordniveaus verharren. Mögliche neue gesetzliche Regelungen für die Energie- beziehungsweise Ölindustrie wurden bei diesem Szenario nicht miteinkalkuliert.

Die Ölfutures starteten auch heute Morgen wieder auf hohem Niveau. Damit deutet sich bei den Preisen derzeit weiteres Potenzial für Aufschläge an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

03.02.2021

Ölfutures bleiben fest - Bullishe API-Daten stützen 

Mit den bullishen Daten des API von Dienstagnacht rückten zuletzt die US-Ölbestände wieder etwas in den Vordergrund. Nachdem das DOE am vergangenen Mittwoch einen überraschend starken Rückgang der landesweiten Rohölvorräte gemeldet hatte, sollen diese laut API nun in der aktuellen Berichtswoche erneut deutlich abgenommen haben.

Sollte das DOE den Bestandsrückgang bestätigen, wären die landesweiten Rohölvorräte in der vergangenen Woche so niedrig wie seit Anfang April 2020 nicht mehr. Zum Abbau der US-Rohölvorräte dürfte im Januar vor allem die Nachfrage aus Asien geführt haben. So sollen beispielsweise die Exporte in Richtung Südkorea, China und Indien im vergangenen Monat mit insgesamt fast 15 Millionen Barrel ein Rekordniveau erreicht haben.

Mit den restriktiven Maßnahmen die China zuletzt jedoch wegen der wiederaufflammenden Corona-Pandemie verhängt hatte, könnten die US-Rohölexporte aufgrund der zu erwartenden schwächeren Nachfrage in den nächsten Wochen wieder abflauen.

Davon abgesehen behalten die Marktteilnehmer die Entwicklungen im Hinblick auf das geplante Corona-Hilfspaket der US-Regierung im Auge und hoffen wieder auf einen ordentlichen Schub für die US-Wirtschaft und die Ölnachfrage.

Die Ölfutures an ICE und NYMEX bleiben daher heute Morgen erst einmal auf hohem Niveau. Bei den Preisen zeichnen sich Preissteigerungen ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

02.02.2021

Preisrallye mit saudischen Kürzungen – Ölfutures starten fester in den Tag 

Die kurzfristigen Nachfrageaussichten bleiben ein Belastungsfaktor an den Ölmärkten. Nach wie vor machen sich die Marktteilnehmer Sorgen über die die rasante Verbreitung der neuen, deutlich ansteckenderen Virusmutationen und die schleppend verlaufenden Impfkampagnen. Während die EU darum kämpft, genug Impfstofflieferungen zu bekommen, bringen die neuen Corona-Hotspots in China und anderen asiatischen Ländern die Erholung der Kraftstoffnachfrage ins Wanken. Insbesondere das rückläufige Flugaufkommen ist Beleg für die sinkende Reiseaktivität und Kraftstoffnachfrage.

Doch die bearishe Nachfrageseite wird zu Beginn des neuen Monats durch eine bullishe Angebotsseite ausgeglichen. Die Kürzungen Saudi-Arabiens von zusätzlich 1 Mio. B/T sowie die grundsätzliche Quotentreue der restlichen OPEC+ Mitglieder haben einmal mehr ihren Zweck erfüllt und die Ölpreise vor einem erneuten Einbruch bewahrt.

Fundamental gesehen bleibt das Spanungsfeld aus kurzfristigen Unsicherheiten und mittel- und langfristigen Erholungsaussichten bestehen. An den Ölbörsen wirkt die aktuelle Angebotsverknappung aber zunächst bullish und hat gestern für eine kleine Erholungsrallye gesorgt. Auch heute können die Ölfutures an ICE und NYMEX zunächst weiter zulegen und haben ihre Vortageshochs schon überschritten. Bei den Preisen zeichnet sich damit ebenfalls klares Aufwärtspotenzial im Vergleich zu gestern ab.  

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bullish 

01.02.2021

Saudische Zusatzkürzungen stützen die Ölfutures 

Mit Beginn des neuen Monats startet Saudi-Arabien seine zusätzlichen Förderkürzungen. Das Königreich wird damit im Februar und März zusätzlich zu den vereinbarten Kürzungen 1 Mio. B/T vom Markt nehmen. Bei den Marktteilnehmern sorgt dies zum Monatsbeginn für verhaltenen Optimismus.

Die mittelfristigen Aussichten für Öl sehen gut aus, aber es gibt kurzfristige Risiken rund um das Virus und die Impfkampagnen. Sorgen bereitet außerdem das nach wie vor schleppende Voranschreiten der Impfkampagnen vor allem in Europa. Zwar ist der Impfstoff des britischen Pharmaherstellers AstraZeneca inzwischen auch in der EU zugelassen, doch der Streit um deutlich niedrigere Liefermengen ist noch nicht vorbei.

Gemäß einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters erwarten die meisten Analysten, dass die Ölpreise für den Großteil des Jahres auf dem aktuellen Niveau bleiben werden, bevor dann zum Jahresende eine deutlichere Erholung einsetzen wird.

Gleichzeitig scheint sich aber auch die US-Schieferölindustrie wieder etwas zu erholen. Der Baker Hughes Bericht zu den gebohrten, aber noch nicht erschlossenen Ölanlagen wies in der vergangenen Woche immerhin wieder einen Anstieg von +6 auf.

Wir bleiben somit bei unserer fundamental neutralen Einschätzung. Bei den Preisen zeichnet sich leichte Aufwärtsspielräume ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

29.01.2021

Ölfutures im Seitwärtstrend – Höhere OPEC+ Kürzungen stehen bevor 

Ab nächster Woche wird Saudi-Arabien seine versprochenen zusätzlichen Kürzungen in Höhe von 1 Mio. B/T umsetzen. Gleichzeitig verzichtet der Rest der OPEC+ auf eine weitere Quotenanhebung um 500.000 B/T, wie sie im Januar durchgeführt wurde. Die saudische Kürzung bedeutet effektiv, dass die Förderkürzungen der OPEC+ von 7,2 Mio. B/T im Januar auf 8,125 Mio. B/T im Februar steigen werden.

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer wird sich auf die Kürzungen der OPEC+ und deren Auswirkungen auf den Ölmarkt richten. In der kommenden Woche wird auch das Planungsgremium der OPEC+, das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) wieder tagen, um die aktuelle Strategie neu zu bewerten. Mit einer erneuten Abweichung von den im Januar getroffenen Beschlüsse rechnet allerdings keiner so wirklich.

Die Ölfutures an ICE und NYMEX orientieren sich heute Morgen leicht nach unten und testen ihre Vortagestiefs. Auch bei den Inlandspreisen deutet sich, trotz des nachgebenden EUR/USD, Abwärtspotenzial im Vergleich zu gestern an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

28.01.2021

Nachfragesorgen bremsen bullishen DOE Impuls aus – Futures testen Abwärtsspielräume 

Der Markt bewegt sich weiterhin im bekannten Spannungsfeld aus den akuten Nachfragesorgen, die durch die aktuellen Lockdowns entstehen, sowie der Erwartung eines wirtschaftlichen Aufschwungs, sowie die Maßnahmen zurückgeführt und die Pandemie wirksam eingeschränkt werden kann. Maßgeblichen Einfluss haben weiterhin die Impfkampagnen, die momentan hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Kurzfristig scheinen die Bedenken bei der Nachfrage am Markt momentan zu überwiegen. Langfristig hingegen rechnen die Börsianer mit einer knapperen Versorgungslage, also auch mit einer Erholung des Ölbedarfs. Das zeigt sich insbesondere am Spread von Brent, der sich aktuell in einer klaren Backwardation-Konstellation befindet.

Neben der Erwartung einer anziehenden Ölnachfrage zur Jahresmitte hin, spielen hierbei sicherlich auch die zusätzlichen Kürzungen von Saudi-Arabien eine Rolle, die ab Februar zusätzlich eine Produktion in Höhe von 1 Mio. B/T vom Markt nehmen werden.

Die Futures haben ihre Kursgewinne von gestern Abend in der Nacht wieder abgebaut, sodass sich bei den Inlandspreisen momentan eine nachgebende Tendenz abzeichnet. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

27.01.2021

Ölfutures legen zu – API meldet starke Rohölabbauten 

Die vom API gestern Abend gemeldeten US-Bestandsveränderungen haben an den Ölbörsen einen leicht bullishen Effekt, da die gesunkenen Rohölvorräte für die Marktteilnehmer unerwartet kamen.

Einer der größten Unsicherheitsfaktoren ist China, wo es Anfang Januar erstmals seit Monaten wieder ernstzunehmende Covid-19-Ausbrüche gab. Auch wenn die Infektionszahlen gestern und heute rückläufig waren, bleiben doch zahlreiche Lockdowns und Reisewarnungen in Kraft, die Millionen von Chinesen in ihrer Mobilität einschränken.

Die kurzfristigen Nachfragesorgen bleiben damit ein großes Thema am Ölmarkt, auch wenn nach wie vor ein positiver mittel- und langfristiger Ausblick die Ölpreise stützt.

Stützend wirken heute außerdem noch die vom API gemeldeten bullishen Aufbauten bei Rohöl.

Die Ölfutures an ICE und NYMEX orientieren sich im frühen Handel weiter nach oben, und zumindest Brent testet schon die Vortageshochs. Bei den Inlandspreisen zeigt sich im Vergleich zu gestern jedoch noch keine starke Veränderung. 

Fundamental: neutral/bullish                           Chartanalyse: neutral 

26.01.2021

Gewinnmitnahmen nach Aufwärtstest von Montagnacht 

Die Anzahl der Covid-19 Neuinfektionen soll laut Daten der National Health Commission gestern Montag im Vergleich zum Vortag gesunken sein. Die Märkte dürften dies positiv aufnehmen, ebenso wie die Aussage eines Vertreters des chinesischen Industrie- und IT-Ministeriums, der angab, der jüngste Covid-19-Ausbruch in Nordchina werde leichte Auswirkungen auf einige Branchen haben, im Fertigungssektor werde es jedoch keine Schließungen geben.

Spanien meldete nach dem Wochenende einen neuen Rekord bei den Neuinfektionszahlen. In Frankreich war die Zahl der Neuinfizierten so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr.

Die OPEC+ Länder scheinen ihre Bemühungen zu verstärken, das Ölangebot weiterhin im Zaum zu halten und so den Ölmarkt und die Preise zu stabilisieren. Darauf deuten zumindest die jüngsten Schätzungen im Januar hin.

Heute Morgen verlieren die Ölfutures an ICE und NYMEX leicht an Boden und auch der EUR/USD gibt nach. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich derzeit noch keine größeren Veränderungen zu gestern ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

25.01.2021

Ölfutures starten unterhalb der GD7 in die neue Woche 

Während in Hongkong der Lockdown eines Bereichs im Stadtviertel Kowloon nach Massentests aufgehoben wurde, wurden andernorts die Eindämmungsmaßnahmen erneut verschärft. Israel kündigte zuletzt außerdem an, alle Passagierflüge für eine Woche einzustellen.

Dies dürfte die Sorgen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Erholung der durch die Corona-Pandemie stark gesunkenen Kerosinnachfrage nicht abklingen lassen. Zu den Nachfragesorgen allgemein trägt auch der erneute Anstieg der Neuinfektionen in China bei.

Derweil blicken die Marktteilnehmer weiterhin auf die Entwicklung von Nachfrage und Beständen in den USA, dem größten Ölkonsumenten der Welt. Der massive Anstieg der landesweiten Rohölvorräte, der vom DOE am Freitag gemeldet worden war, dürfte bei vielen Händlern für eine bearishe Überraschung gesorgt haben.

Heute Morgen handeln die Ölfutures an ICE und NYMEX in etwa auf dem Schlussniveau von Freitag. Der EUR/USD notiert etwas fester, zumindest im Vergleich zu Freitagnachmittag deutet sich bei den Inlandspreisen allerdings dennoch leichtes Aufwärtspotenzial an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

22.01.2021

Gewinnmitnahmen an ICE und NYMEX – Nachfragesorgen sind zurück 

Es sind vor allem die besorgniserregenden Meldungen aus China, die den Ölmärkten zum Wochenende einen Dämpfer versetzen. Die Nachricht von weiteren Mobilitätseinschränkungen während des chinesischen Neujahrsfestes belastet die Ölbörsen sehr. Den Investoren fällt es vor dem Wochenende schwer die kurzfristigen Risiken zugunsten langfristiger Gewinne zu ignorieren, da die steigenden Covid-Fallzahlen in China enorme Nachfragesorgen auslösen.

Experten befürchten, dass der Ölmarkt ein bisschen überkauft ist, wenn man die kurzfristigen Nachfrageaussichten betrachtet.

Zuletzt hatte vor allem die Hoffnung auf das versprochene US-Hilfspaket in Billionenhöhe die Händler positiv gestimmt. Man wolle schon in der ersten Februarwoche einen Gesetzentwurf für das Konjunkturprogramm vorlegen. Damit scheint die neue demokratische Regierung ihr Versprechen wahr zu machen, den Kampf gegen Corona als oberste Priorität zu behandeln.

Heute werden die Marktteilnehmer außerdem gespannt die US-Bestandsveränderungen im Auge behalten. Das API hatte am Mittwoch überraschend hohe Aufbauten bei Rohöl gemeldet und somit einen bearishen Akzent gesetzt. Es wird sich zeigen, ob das DOE diese Daten heute bestätigt.

Auch wenn der grundsätzliche Optimismus der Anleger und somit auch der langfristige Aufwärtstrend an den Ölbörsen anhält, dürfte die Anfälligkeit für Abwärtskorrekturen zugenommen haben.

So schätzt man die fundamentale Konstellation an den Ölbörsen aktuell leicht bearish ein. Bei den Preisen ergeben sich Abwärtspotenziale. 

Fundamental: neutral bis bearish                    Chartanalyse: neutral bis bearish 

21.01.2021

Erste Gewinnmitnahmen nach API – Futures bleiben über GD 7 Linie 

Mit Joe Biden hat ein neuer Hoffnungsträger in Washington die Amtsgeschäfte übernommen. Nach wie vor sorgt sein versprochenes Corona-Hilfsprogramm in Höhe von 1,9 Bio. Dollar für gute Stimmung an den Börsen.

Experten sehen den Ölmarkt nahezu unbeeindruckt von „all den neuen Virus-Varianten und Lockdown-News. Man konzentriere sich stattdessen eher auf „Bidens Agenda, die dabei helfen dürfte Corona deutlich früher zu besiegen und große Teile der Wirtschaft zu unterstützen, bis sich die Ölnachfrage wieder normalisiert hat. Aus Sicht des Experten bereitete vor allem ein kurz- und mittelfristiger Nachfragerückgang aufgrund der vielen Mobilitätsbeschränkungen Probleme, auch wenn mit den Impfkampagnen langfristig Licht am Ende des Tunnels zu sehen sei.

Es wird sich nun zeigen, wie schnell und vor allem wie erfolgreich die neue Regierung Biden an die Arbeit gehen wird und ob das Konjunkturpaket, auf das in den letzten Wochen alle Marktteilnehmer ihre Hoffnung gesetzt hatten, seine Wirkung entfalten kann. Dafür muss es nun aber erst einmal offiziell verabschiedet werden.

Fundamental bleibt es damit vorerst noch bei einer neutralen Haltung, auch wenn es so aussieht, als würde die bearishe Waagschale demnächst etwas Übergewicht bekommen.

Bei den Preisen ergeben sich moderate Abwärtspotenziale. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

20.01.2021

Ölfutures weiter im Aufwärtstrend – Bidens Konjunkturpaket stütz die Märkte 

Der Optimismus an den Ölbörsen hält sich hartnäckig und der Aufwärtstrend ist ungebrochen. Vor allem die Aussicht auf schnelle Finanzhilfen in den USA, die von der neuen Regierung erwartet werden, sorgen für Hoffnung auf eine baldige wirtschaftliche Erholung.

Analysten warnen aber auch: Das Risiko liegt im Moment bei den Corona-Lockdowns und dass einige Länder ihre Maßnahmen verschärfen. In Deutschland hat die Ministerpräsidentenkonferenz erst gestern die Verlängerung des „harten Lockdowns“ bis zum 14. Februar beschlossen.

In China sind ebenfalls seit kurzem wieder weite Landesteile abgesperrt, was vor allem die Angst vor einem neuen Nachfrageeinbruch schürt.

Heute achten die Marktteilnehmer aber zunächst auf die feierliche Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden in Washington. Nach den Ausschreitungen im Kapitol am 6. Januar ist die US-Hauptstadt nahezu komplett abgeriegelt und der Festakt findet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.

Alles in Allem bleiben die Marktteilnehmer guter Dinge und setzen nach wie vor auf Steigende Preise, obwohl in all der bullishen Stimmung immer mehr bearishe Elemente vorhanden sind. Auf Grund der neuen Corona-Welle und der weitreichenden Lockdowns gibt es daher eine fundamental neutrale Haltung. Bei den Preisen zeichnen sich geringe Aufwärtspotenziale ab. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bullish

19.01.2021

Ölfutures nach US-Feiertag fester 

Die Zahl der weltweit gemeldeten Covid-19 Fälle liegt mittlerweile bei über 95 Millionen. In den USA sind mehr als 24 Millionen Fälle bekannt. Die Hoffnung, dass Joe Biden nach seiner Vereidigung wie angekündigt die Impfkampagnen beschleunigen und zudem ein umfangreiches Konjunkturpaket auf den Weg bringen kann gaben den Finanzmärkten zuletzt Auftrieb.

Derweil werden die Marktteilnehmer jedoch weiterhin die Entwicklung der Covid-19 Pandemie in China im Auge behalten, wo die Anzahl der Neuinfektionen in der vergangenen Woche wieder zugenommen hatte und für Befürchtungen sorgte, umfangreichere Lockdowns könnten auch die Erholung der chinesischen Ölnachfrage in Mitleidenschaft ziehen.

Heute wird zunächst der aktuelle Monatsbericht der IEA im Fokus der Händler liegen. Während die EIA in ihrem Bericht ihre Prognose zum Nachfragewachstum für 2021 nach unten korrigierte, behielt die OPEC in ihrem Monatsbericht ihre Nachfragewachstumsprognose für das laufende Jahr bei.

Was die Daten zu den US-Ölbeständen angeht, so werden diese aufgrund des gestrigen Feiertags in den USA und der Vereidigung von Joe Biden in dieser Woche später veröffentlicht als üblich. So könnten die Ölbörsen kurz vor dem Wochenende noch einmal richtungsweisende Impulse erhalten.

Bei den Preisen zeichnen sich daher rein rechnerisch keine grösseren Veränderungen zu gestern an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

18.01.2021

Ölfutures starten unterhalb des GD7 in die neue Handelswoche 

Zuletzt ließen der erneute Anstieg der Corona-Neuinfektionen in China und die daraus resultierenden restriktiven Maßnahmen wieder Sorgen aufkommen, die Erholung der Ölnachfrage der Volksrepublik könnte ins Stocken geraten. Konjunkturdaten aus China könnten die Stimmung der Marktteilnehmer heute wieder leicht aufhellen, denn die Wirtschaft des Landes wuchs im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie immerhin noch um +2,3 Prozent.

In den USA kündigte der designierte Präsident Joe Biden am Freitag an, er wolle das Tempo der Impfkampagne im Land deutlich beschleunigen. Gelingt ihm dies, könnte sich das auch bullish auf die Ölbörsen auswirken, schließlich sind die USA der größte Ölkonsument der Welt. Erst einmal dürfte jedoch nun bei den Marktteilnehmern die Vereidigung Bidens am kommenden Mittwoch im Fokus sein.

Auf der Angebotsseite könnte die vernachlässigte und beschädigte Ölinfrastruktur der OPEC+ entgegenkommen, das weltweite Angebot weiterhin im Zaum zu halten. Libyen ist von den gemeinsamen Förderkürzungen der OPEC+ Produzenten ausgenommen, da die Ölindustrie des Landes durch die innerpolitischen Konflikte in den vergangenen Jahren ohnehin schon stark beeinträchtigt war.

Nachdem EIA und OPEC bereits letzte Woche ihre aktuellen Monatsberichte bekannt gaben, ist am morgigen Dienstag nun noch der entsprechende Bericht der IEA fällig. Bei den Preisen deutet sich rechnerisches Abwärtspotenzial zu Freitag an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: bearish 

15.01.2021

Ölpreise unter Druck - US-Sanktionen gegen China und schwache Ölnachfrage 

Nach wie vor hält sich ein gewisser Optimismus an den Ölbörsen und die Hoffnung auf ein Licht am Ende des düsteren Corona-Tunnels bleibt bestehen. Allerdings wird den Marktteilnehmern mehr und mehr bewusst, dass es möglicherweise erst noch einmal dunkler wird...

Neben der sinkenden Nachfrage in Europa bereiten vor allem die vielen neuen Infektionen in China Sorge. Am Freitag meldete China die höchste Zahl an Neuinfektionen seit mehr als zehn Monaten. Die Euphorie am Ölmarkt ist zwar eindeutig stark, aber die Marktindikatoren aus Asien sind gemischt.

Für Hoffnung sorgte gestern allerdings der designierte US-Präsident Joe Biden, der ankündigte, insgesamt 1,9 Billionen Dollar für ein neues Corona-Hilfsprogramm ausgeben zu wollen. Die Infrastrukturkomponente des US-Konjunkturprogramms bietet eine gewisse Unterstützung für die Ölpreise angesichts der aktuellen Covid-19-Sorgen, die auf die Benzinnachfrage drücken.

In beiden Fällen hat sich die Rhetorik in den vergangenen Wochen verschärft. Vor allem eine Wiederaufnahme des 2015 geschlossenen Atomabkommens mit dem Iran scheint eine echte Herkulesaufgabe zu werden.

Die Ölfutures an ICE und NYMEX geben mit diesen fundamental trüben Aussichten am Morgen nach und veranlassen zu einer fundamental leicht bearishen Einstufung. Bei den Preisen gibt es derzeit rechnerisch nur kleinere Preisveränderungen. 

Fundamental: neutral bis bearish                    Chartanalyse: neutral bis bearish 

14.01.2021

Preisrallye gestoppt – Technische Verkaufssignale und neue Corona-Lockdowns 

Die zum Jahresanfang gestartete Preisrallye, die mit den freiwilligen Kürzungen Saudi-Arabiens um 1 Mio. B/T ihren Ausgang nahm, scheint erst einmal gestoppt.

Die die DOE-Bestandsdaten hatten gestern einen deutlichen Abbau bei Rohöl und eine gestiegene Nachfrage gemeldet, aber eben auch deutliche Aufbauten bei Destillaten und Benzin – ein Faktor, der von den Marktteilnehmern als Zeichen eines Überangebots bei den Produkten gesehen wird und daher die Preise belastet.

Die Corona-Pandemie bleibt ein allgegenwärtiges Thema und drängt sich mit immer neuen weltweiten Lockdowns wieder zurück ins Bewusstsein der Marktteilnehmer.

Die Ölproduzenten stehen vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung, Angebot und Nachfrage auszugleichen, da Faktoren wie das Tempo und die Reaktion auf die Corona-Impfungen große Unsicherheiten darstellen und die Aussicht trüben.

Für Optimismus sorgt neben den erfolgreichen Impfkampagnen, die weltweit angelaufen sind, auch die Aussicht auf umfangreiche finanzielle Corona-Hilfen. Joe Biden, der designierte US-Präsident, hatte Anfang der Woche ein Hilfspaket in Billionenhöhe in Aussicht gestellt, welches er heute im Detail vorstellen will.

Die fundamentale Marktlage schätzt man daher noch neutral ein. Eventuell könnte ein bearishe OPEC Report heute die Richtung entscheidend beeinflussen, so dass sich bei den Preisen zu gestern leichte Abwärtspotenziale ergeben. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

13.01.2021

Ölfutures bauen Vortageshochs bereits weiter aus 

Der US-Rohölkontrakt WTI erreichte mit dem gestrigen Tageshoch von 53,45 Dollar pro Barrel den höchsten Stand seit Ende Februar 2020, allerdings dürfte von diesem Niveau aus kaum noch Aufwärtspotenzial vorhanden sein.

Zwar korrigierte die EIA die Prognosen aus ihrem Dezember-Bericht deutlich nach oben, für das erste Quartal 2021 rechnen die Experten allerdings bei WTI dennoch „nur“ von einem Durchschnittspreis von 52,69 Dollar pro Barrel – Tendenz für die folgenden Quartale des Jahres: fallend.

Laut EIA dürfte die Ölnachfrage 2021 im Jahresdurchschnitt noch nicht einmal – wie im vergangenen Bericht noch angenommen – die Marke von 98 Mio. B/T überschreiten. Dem Niveau von 2019, also vor der Covid-19-Pandemie, dürfte sich die weltweite Nachfrage erst 2022 wieder annähern. Lichtblick in puncto Nachfrage dürfte laut EIA China bleiben.

Auf kurze Sicht werden die Marktteilnehmer nun auf die Ölbestandsdaten heute Nachmittag achten. Sollte sich der vom API gemeldete starke Rückgang der landesweiten Rohölbestände bestätigen, könnte dies zumindest für eine kurze Aufwärtsbewegung sorgen, die jedoch durch potenzielle Aufbauten bei den Produkten und eine schwächere Nachfrage ausgebremst werden könnte.

Heute Morgen setzen die Ölfutures die Aufwärtsbewegung von Dienstag weiter fort, daher deutet sich bei den Preisen nur leichte Aufwärtspotenziale an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral 

12.01.2021

Ölfutures starten unterhalb der Vortageshochs 

Nach dem kurzfristigen Aufwärtstrend, der sich in der vergangenen Woche an den Ölbörsen entwickelt hatte und die Futures zu neuen Mehrmonatshochs führte, nahmen die Marktteilnehmer am gestrigen Montag Gewinne mit. Laut Experten dürfte dies jedoch nur ein kurzzeitiges Aufleuchten gewesen sein – sofern Covid-19 in China eingedämmt bleibt.

Am heutigen Dienstag kamen außerdem weitere negative Covid-19-Meldungen aus Japan und Malaysia. So soll Japans Premierminister angekündigt haben, für weitere Präfekturen des Landes den Notstand ausrufen. Für Malaysias gilt ein nationales Reiseverbot sowie einen 14-tägigen Lockdown der Hauptstadt Kuala Lumpur und fünf weiterer Bundesstaaten.

Auf der Angebotsseite dürfte die US-Schieferölindustrie angesichts der mittlerweile wieder höheren Ölpreise die Produktion steigern, denn ein Großteil der US-Schieferölproduktion sind bei Preisen ab 50 Dollar pro Barrel rentabel. In diesem und dem kommenden Jahr werde auch die Nachfrage für das zusätzliche US-Rohöl vorhanden sein. Längerfristig sollten die US-Unternehmen allerdings den Energiewandel nicht unterschätzen.

In dieser Woche dürften die Bestandsdaten allerdings etwas in den Hintergrund rücken, da die EIA am heutigen Abend ihren aktuellen Monatsbericht veröffentlichen wird.

Bei den Preisen deutet sich daher weiterhin Aufwärtspotenzial im Vergleich zu Montag an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

11.01.2021

Biden kündigt Hilfspaket in Billionenhöhe an – Corona-Sorgen trüben den Wochenstart 

Zum Wochenanfang scheint die Preisrallye der letzten Woche erst einmal gebremst, auch wenn der bullishe Effekt der saudischen Produktionskürzungen nach wie vor bestehen bleibt. Die Sorge einer Überversorgung in den kommenden Monaten tritt damit erst einmal im Hintergrund.

Doch auch in dieser Woche drängt sich das Corona-Virus zurück ins Bewusstsein der Marktteilnehmer. Europa und auch die USA sind in dieser Beziehung ja schon länger die Sorgenkinder, sind hier doch die Infektions- und Todeszahlen enorm hoch und die Verbreitung durch die mutierte Version des Virus kaum einzudämmen. Inzwischen steigen aber auch die Neuinfektionen in China wieder bedenklich an.

Doch nun hat die nationale Gesundheitsbehörde Chinas den größten täglichen Anstieg an Covid-19-Fällen seit 5 Monaten gemeldet und große Teile der Provinz Hebei nahe der Hauptstadt Peking wieder in den Lockdown geschickt.

Das Spannungsfeld aus bullishen und bearishen Faktoren bleibt damit auch zum Auftakt der neuen Woche bestehen. Die Gewinnmitnahmen am Morgen dürften technischer Natur sein während die fundamentale Konstellation weiter neutral eingestuft wird und im Vergleich zu Freitag Vor- und Nachmittag bleiben aber noch immer Preissteigerungen bestehen. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bearish 

08.01.2021

Analysten erwarten starke Käufe von Rohöl-Kontrakten – Futures mit 11-Monatshochs 

Marktteilnehmer berichten, dass am Donnerstag sieben Nordsee Rohöl-Cargoes den Besitzer wechselten. Eine außergewöhnlich starke Nachfrage. Doch dies könnte eventuell auch eine Reaktion auf die angekündigte Produktionskürzung der Saudis sein, um die Versorgung sicherzustellen. Die überraschende Maßnahme Saudi-Arabiens ist auch weiterhin eines der maßgeblichen Themen am Markt. Aufgrund des überraschenden Versprechens der Saudis, die Produktion zu drosseln, wird erwartet, dass die Ölmärkte bis Februar in einer bullischen Stimmung bleiben werden.

Auf der bullishen Seite sehen die Marktteilnehmer auch den Einfluss der Neuausrichtung der globalen Rohstoffindizes, durch den starke Käufe an den Ölbörsen über die kommenden Tage erwartet werden, wenngleich wohl ein gewisses Kaufpotenzial durch institutionelle Investoren bereits in den letzten Tagen antizipiert wurde. Hinzu kommt der Wahlsieg der Demokraten im Senat, durch den weitere Konjunkturprogramme einfacher werden, sowie die Spannungen mit dem Iran.

Auf der bearishen Seite bleibt der große Einfluss der Corona-Pandemie und die Rekordinfektionen und Todesfälle. Daraus bildet sich ein Spannungsfeld mit den bullishen Elementen. Der Markt nimmt für den Moment fundamental weiter eine tendenziell bullishe Haltung ein.

Die Futures an den Ölbörsen präsentieren sich in den Morgenstunden bisher wenig verändert, und so zeichnen sich aktuell auch nur kleinere Preisveränderungen ab. 

Fundamental: neutral/bullish                           Chartanalyse: neutral 

07.01.2021

US-Unruhen ohne Einfluss auf Ölbörsen – Preise bleiben nach DOE fest 

Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des DOE haben am Ende einen leicht bullishen Einfluss, auch wenn die Produktnachfrage stark gesunken ist und die Produktvorräte deutlich zulegten. Die Zahlen sind allerdings schwer zu interpretieren, sind diese doch von saisonalen Verzerrungen und Besonderheiten geprägt.

Auch die Unruhen vor und in dem Capitol in Washington, USA, haben nur wenig Einfluss auf die Preise, so lange es bei einem einmaligen Vorkommnis bleibt. Finanzmarkakteure rechnen damit, dass nun weitere und umfangreiche Hilfsprogramme für die Wirtschaft folgen. Zeitgleich wird es Biden der US-Ölindustrie eher schwerer machen als Trump. Beides wird sich längerfristig tendenziell bullish auf die Ölpreise auswirken.

Die Produktionskürzung der Saudis ab Februar ist momentan aber der Hauptfaktor, der die Preise nach oben treibt, bzw. hochhält. Am Ende wird es darauf hinauslaufen ob die neuen Lockdowns die Ölnachfrage tatsächlich derart stark senken werden, oder die Produktionskürzung der Saudis überwiegen wird. Momentan jedenfalls dominieren noch die bullishen Faktoren.

In der Gesamtbetrachtung bleibt auch heute somit eine fundamental neutral bis bullishe Haltung. Für heute deuten sich bei den Preisen weitere Preissteigerungen in geringem Umfang an. 

Fundamental: neutral/bullish                            Chartanalyse: neutral/bullish 

06.01.2021

Saudi-Arabien kürzt Ölproduktion – Preise klettern auf neue Langzeithochs 

Die Spannungen am Persischen Golf haben in dieser Woche wieder zugenommen, nachdem die Iraner ihre Urananreicherung hochgefahren haben und ein südkoreanisches Schiff festsetzten.

Die US Ölbestandsdaten des API wurden bisher vom Markt ignoriert, wenngleich diese mit ihren Abbauten bei den Produktvorräten klar bearish sind und auf eine schwache Ölnachfrage hindeuten. In den Schatten gestellt werden alle Faktoren aktuell von der Entscheidung der OPEC+ die Produktionssteigerungen für Februar und März auszusetzen, während die Saudis das Angebot um 1 Mio. B/T reduzieren. Diese Maßnahme kam für die Marktteilnehmer überraschend.

Auf den ersten Blick ist die Entwicklung der Produktionsmengen der OPEC+ sicherlich bullish, und entsprechend auch die Wirkung auf die Ölpreise. Doch auf den zweiten Blick ist die Gemeinschaft geschwächt und die Maßnahme ein starkes Indiz, dass man die Ölnachfrage zum Start 2021 deutlich schwächer einschätzt als bisher prognostiziert. Fundamental überwiegen zunächst einmal die bullishen Faktoren, weshalb wir auch einen neutral bis bullishen Standpunkt einnehmen. Allerdings bilden die strikteren Lockdowns sowie die Zahlen des API auch ein bearishes Gegengewicht.

Entsprechend zeichnen sich für heute Morgen kräftige Preisaufschläge zu gestern ab. 

Fundamental: neutral/bullish                           Chartanalyse: neutral 

05.01.2021

OPEC+ Meeting verlängert – Technische Verkaufssignale 

Die Spannungen im Mittleren Osten mit dem Iran sind bullish zu bewerten, insbesondere nachdem der Iran erneut in den internationalen Schiffsverkehr eingegriffen und die Anreicherung von Uran auf 20% begonnen hat. Mit einem offenen Konflikt rechnet an den Märkten offenbar niemand, denn ansonsten hätte es eine deutliche Reaktion an den Ölbörsen gegeben.

Im Fokus der Marktteilnehmer heute vor allem weiter das Meeting der OPEC+ Gruppe, die gestern nicht zu einer Einigung kam. Das Drama um das OPEC+ Treffens belaste natürlich die Ölpreise, aber größeren Einfluss habe wahrscheinlich die noch unbekannte Auswirkung der neuen Lockdowns und die damit verbundenen Belastungen für Wirtschafts- und Reiseaktivität. Generell wurde der Markt zuletzt von einem Optimismus rund um die Verteilung der Impfstoffe beflügelt, doch die neuen Lockdowns haben den Nachfragausblick gedämpft.

Mit Blick auf die Spannungen mit dem Iran, dem noch offenen Ausgang der OPEC+ Verhandlungen sowie den Unsicherheiten bezüglich der Ölnachfrage, bleibt die Lage fundamental neutral. Bei den Preisen deuten sich heute starke Preisnachlässe an. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: bearish 

04.01.2021

Ölpreise ziehen zum Jahresstart an – Warten auf OPEC+ Entscheidung 

Zwischen den Jahren blieb der Handel an den Ölbörsen wie erwartet ruhig und relativ unaufgeregt. Wie schon im alten Jahr bleibt das wichtigstes Thema hierbei: Corona. Die Pandemie hat die Welt und die Ölbörsen nach wie vor fest im Griff. Wie es um die Nachfrage tatsächlich steht, muss sich in den kommenden Wochen erst noch weisen. Hinzu kommt, dass sich mit den Feiertagen die Ansteckungen drastisch erhöht haben und es im Januar zu einer neuen massiven Infektionswelle kommt.

Zahlreiche Regierungen haben bereits angedeutet, dass die strengen Lockdowns aus Dezember vermutlich noch einmal verlängert werden müssen.

Die OPEC+ und ihre Entscheidung über die weitere Produktionssteigerung steht ebenfalls im Fokus. Die Gruppe ist bekanntermassen unschlüssig, ob man diese Maßnahme beschließen sollte oder noch einmal verschiebt. Auch die Experten sind sich hierüber noch sehr unsicher.

Vor den Weihnachtsfeiertagen hatten die spekulativen Marktteilnehmer tendenziell zu Long-Positionen aufgebaut und diese über den Feiertagshandel wieder glattgestellt. Mit dem Handelsauftakt heute und der OPEC+ Entscheidung vor der Brust könnten die Trader nun zunächst einmal auf Nummer sichergehen und sich für Long-Positionen entscheiden, die die Börsen stützen würden.

Die Preise legen in den ersten Handelsstunden deutlich zu und sorgen so für eine feste Tendenz. 

Fundamental: neutral                        Chartanalyse: neutral bis bullish